Eine Bilanz lesen: Was die drei Hauptblöcke bedeuten
Jede Bilanz folgt demselben Schema. Links steht das Vermögen, rechts stehen die Schulden und das Eigenkapital.
Block 1: Aktiva
Hier steht, was das Unternehmen besitzt. Maschinen, Gebäude, Bargeld, offene Forderungen. Langfristige Posten wie Immobilien stehen oben, kurzfristige wie Bankguthaben unten.
Block 2: Fremdkapital
Kredite, Lieferantenverbindlichkeiten, Rückstellungen. Diese Positionen zeigen, was das Unternehmen anderen schuldet und wann diese Schulden fällig werden.
Block 3: Eigenkapital
Das ist der Puffer. Eigenkapital ist das, was nach Abzug aller Schulden übrig bleibt. Ein negatives Eigenkapital ist ein ernstes Warnsignal.
Aktiva und die Summe aus Fremd- und Eigenkapital müssen immer gleich sein. Daher der Name: Bilanz.
Ein praktischer Einstieg: Die Bilanz von zwei aufeinanderfolgenden Jahren vergleichen. Wächst das Eigenkapital? Steigen die Schulden schneller als der Umsatz? Solche Verschiebungen sind oft aufschlussreicher als einzelne Zahlen.
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